Die Reuzel Pink ist meine absolute Lieblings-Pomade, wenn es etwas vornehmer zugehen soll. Riecht einfach hammermäßig! Ein bisschen wie Erdbeere oder auch wie Kaugummi. Gut zu verarbeiten, dennoch fester Halt. Aufgrund des etwas höheren Preises benutze ich sie aber recht selten, eher zu Anlässen. Auch der intensive Duft sorgt bei mir dafür, dass ich sie im Alltag eigentlich nicht benutze.

Die Dose aufgemacht

Die Reuzel Pink ist fest und wachsig. Die Farbe erinnert an Elfenbein und ist eher ungewöhnlich. Sie wirkt beim Verarbeiten zunächst mittelfest bis weich und lässt sich dank dieser Konsistenz wirklich sehr gut im Haar verteilen. Was mich dann wirklich überrascht hat: Im Haar dann ist die pinke Reuzel eine erstaunlich feste Pomade, die sich aber dennoch auch leicht nachkämmen lässt. Hier ist wirklich ein sehr gutes Zusammenspiel zwischen Halt und Verarbeitung gelungen.

Die Inhaltsliste liest sich recht lang und erinnert teilweise schon an Haarwachs oder Haargel, was ich bei Pomade erstmal ein wenig befremdlich finde, lebt Pomade doch auch von ihrer Einfachheit. Das Ergebnis ist dann aber dennoch top. Die ein wenig „badass“-mäßige Verpackung und der Hammer-Duft sind weitere zusätzliche Pluspunkte.

Das auf der Dose abgebildete Schwein ist eine Anspielung auf den Ursprung der Pomade, welche im 17./18. Jahrhundert aus Schmalz hergestellt wurde. „Reuzel“ heißt im niederländischen „Schweineschmalz“.

Die Reuzel Pomaden wurden übrigens von den Rotterdamer Barbieren von „Schorem“ kreiert und sind noch gar nicht soo alt. Irgendwann fahre ich auch noch mal nach Rotterdam und stelle mich da mit in die Schlange.

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